Jagen – ein Hobby nicht nur für Männer

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Die Jagd wie sie vor über hunderten Jahren praktiziert wurde gibt es schon lange nicht mehr. Heute muss niemand mehr in den Wald gehen um sich die Nahrung mit Pfeil und Bogen zu schießen. Vielmehr ist es ein Hobby für Jung und Alt geworden. In den letzten Jahrzehnten wurde die Jagdszene von den Männern dominiert und Frauen waren fast nicht existent. Ob dies an mangelnden Interesse der Frauen lag oder daran, dass Männer lieber unter sich bleiben wollten ist unklar. Dies hat sich jedoch in den letzten Jahren stark gewandelt und auch immer mehr Frauen interessieren sich für die Jagd und machen den Männern Konkurrenz um den besten Schuss und den schönsten Fang.
Auch wenn der Anteil der Männer noch immer deutlich höher ist, ein Trend zu mehr Frauen ist deutlich zu erkennen. Dies lässt sich vor allem bei Messen rund ums Thema Jagd feststellen. Hier kann man einfacher die Geschlechterverhältnisse zählen als bei der Pirsch im dichten Wald. Die Frauenquote liegt demnach mittlerweile bei rund 10 Prozent. Dies ist zwar immer noch gering, doch verglichen mit ca. 1 Prozent vor 20 Jahren schon ein deutlicher Anstieg. Dass in den nächsten Jahren immer mehr Frauen in die Jagdszene drängen lässt sich auch an den Teilnehmern an Jagdscheinkursen ablesen. Hier beträgt der Anteil Frauen mittlerweile stattliche 30 Prozent. Sollte dieser Trend anhalten, werden die Frauen den Jägern schon bald ordentlich Konkurrenz machen.
Interessant an dieser Entwicklung ist jedoch nicht nur der Anteil der Geschlechter, sondern auch warum diese auf die Jagd gehen. Während es den Männern oft darum geht, ein großes Tier zu erlegen, geht es es Frauen auch vielmehr um die Natur und das Wandern. Auch Umweltschutz ist ein immer wichtigeres Thema was Frauen in den Wald treibt. Dabei wird das Schießen jedoch auch nicht vergessen.
Demnach müssen sich die Männer in den nächsten Jahren warm anschnallen, wenn es darum geht, wer das größte Tier zum Abendessen mit nach Hause bringt.